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Protestantische Solidarität Schweiz

Fortsetzung folgt: Protestantische Solidarität Schweiz neu definiert. Neue Konferenz des Kirchenbundes fördert Räume der Solidarität

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK setzt das Werk des ehemaligen Vereins Protestantische Solidarität Schweiz PSS unter neuer Leitung fort.

Die PSS wird neu zu einer Konferenz des Kirchenbundes. Damit bricht für die Reformationskollekte eine neue Ära an. Die Gründungsversammlung am 21. Januar in der Zürcher Kirche Hard an der Bullingerstrasse stellte dafür wichtige Weichen.

Seit über 100 Jahren hilft die PSS Kirchen in der Diaspora. Ende 2018 löste sich der Verein PSS auf und wird jetzt zwecks Bündelung und Effizienz eine Konferenz des SEK. Die Vertreterinnen und Vertreter der Hilfsvereine und Landeskirchen wählten an der Gründungsversammlung mit dem Titel «Räume der Solidarität» auch einen neuen Ausschuss. Stephanie Gysel (ZH), Erika Dubler (SZ), Alfred Müller (BE), David Last (GR), Andreas Hess (SH) und Peter Andreas Schneider (FR) übernehmen je einen Sitz in der Exekutive für vier Jahre. Den Vorsitz des Ausschusses hat künftig das ehemalige SEK-Ratsmitglied Daniel de Roche (BE) inne.

Die Protestantische Solidarität Schweiz PSS unterstützt Gemeinden und Glaubensprojekte in der Diaspora.

Die Solidarität ist die Brücke zu einer geschwisterlichen Gemeinschaft und geistlichen Freundschaft mit anderen Christinnen und Christen.

Was uns verbindet mit denen, die zerstreut sind, ist die gemeinsame Aufgabe, den christlichen Glauben hinauszutragen, das Evangelium zu kommunizieren und Brücken zu schlagen in eine säkulare Kultur.

Die Diaspora-Gemeinden tragen bei zum kulturellen Reichtum und zur Vielfalt christlicher Lebenszeugnisse. Die PSS will diese Vielfalt an Ausdrucksformen evangelischen Glaubens sichtbar machen.

Diaspora-Gemeinden dienen nicht nur als Orte der Vermittlung und Begegnung, sondern auch als Orte der Vergewisserung der eigenen Identität. 
Das Bewusstsein der gemeinsamen Diaspora verbindet uns.

Das wichtigste «Werk» der PSS ist die Reformationskollekte. Sie ist die einzige regelmässig erhobene gesamtschweizerische Kollekte. Sie findet jedes Jahr am ersten Sonntag im November statt – seit 1897.

Die PSS ermöglichte den Bau und den Erhalt zahlreicher kirchlicher Gebäude in der ganzen Schweiz, so in Andeer, Einsiedeln, La Chaux-de-Fonds, Brig, Cazis oder im Tessin.

» Fotos der ersten Konferenz 21.01.2019 in Zürich